Nicht angekommen
Dein Zuhause war ein sicherer Ort, den du aufgebaut hast. Ich habe mich oft verloren gefühlt und mich zurückgezogen, statt wirklich Teil zu werden.
Bevor du weiterliest
Das hier ist kein Versuch, dich zu überzeugen.
Es ist auch keine Liste von Gründen, warum du bleiben solltest.
Es ist der Versuch, ehrlich hinzusehen – ohne etwas von dir zu verlangen.
Ich beginne zu verstehen, was schiefgelaufen ist. Manche Dinge werden mir erst jetzt klar. Manche habe ich früher schon gespürt, aber nicht geändert.
Diese Seiten sind für mich – und für dich, falls du sie lesen möchtest.
Sie sind keine Anklage. Sie sind keine Rechtfertigung.
Sie sind ein Eingeständnis.
Du musst nichts entscheiden. Du musst nichts versprechen. Du musst nicht antworten.
Das hier ist einfach der Versuch, Verantwortung zu übernehmen – auf eine Weise, die ich vorher nicht geschafft habe.
Was dich stark gemacht hat. Jede Hürde war ein Schritt nach vorn — auch wenn es sich nicht immer so anfühlte.
Dein Zuhause war ein sicherer Ort, den du aufgebaut hast. Ich habe mich oft verloren gefühlt und mich zurückgezogen, statt wirklich Teil zu werden.
Ich wollte helfen und unterstützen. Stattdessen ist mehr Arbeit entstanden – emotional, organisatorisch, mental. Mir wird heute klarer, wie belastend das war.
Ich war zu oft mit Arbeit, Projekten, meinen eigenen Themen beschäftigt. Meine Aufmerksamkeit war nicht bei uns – und das war spürbar.
Meine Familie, mein früheres Leben – das sind Themen, die zwischen uns standen. Ich habe dich nicht genug geschützt und nicht klar genug Position bezogen.
Wir haben uns um Alltag, Krisen und Organisation gedreht. Wir als Paar sind dabei zu kurz gekommen – und das hat uns geschwächt.
Vertrauen ist für dich schwer – aus guten Gründen. Ich bin nicht immer sorgsam genug damit umgegangen.
Ich habe oft gesagt, dass sich etwas ändert – aber es hat zu lange gedauert, bis wirklich etwas passiert ist. Das war zermürbend.
Du gibst so viel, trägst so viel. Ich habe das nicht immer gesehen und nicht genug zurückgegeben.